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Heilpädagogische Gruppe Plessow

Die Heilpädagogische Gruppe befindet sich in Plessow, einem Ortsteil der Blütenstadt Werder-Havel mit einer guten Erreichbarkeit zur Förderschule für Erziehungshilfe Geltow, zur Allgemeinen Förderschule Werder und zu Grundschulen der Umgebung.
Das Haus liegt in ländlicher Umgebung, was den Kindern genügend Freiraum für Spiel, Spaß und Sport schafft.

Kapazität: 6 Plätze Pädagogische Leiterin: HP Plessow
Alter: 6 - 14 Jahre (koedukativ) Sabine Großmann Tel: 03327 570583
Personal: 4,5 pädagogische Fachkräfte grossmann@ejh-geltow.de plessow@ejh-geltow.de
0,5 Hauswirtschaftskraft

Klientel

Aufgenommen werden Kinder

  • die stark auffällig im Familienkontext agieren
  • mit aggressiven, autoaggressiven, regressiven oder depressiven Rollenmustern
  • mit niedriger Frustrationstoleranz
  • die durch Konzentrationsstörungen auffallen (ADS)
  • die durch ihre Symptomatik nur eingeschränkt gruppenfähig sind
  • von seelischer Behinderung bedroht sind
  • mit geringer Selbstkontrolle im Affektbereich
  • mit Entwicklungs- und Verhaltensauffälligkeiten bzw. -störungen
  • mit Schulproblemen (bzw. Schulverweigerung)
  • die gravierende Auffälligkeiten und Entwicklungsstörungen im emotionalen, kognitiven Bereich sowie im Sozialverhalten aufweisen
  • nach Aufenthalten in einer Kinder- und Jugendpsychiatrie

Betreuung

Unter heilpädagogischer Arbeit verstehen wir die Schaffung von positiven Erfahrungen, Zuwendung und konsequente Führung im sozialen Lebensumfeld des Kindes. Schwerpunkte liegen dabei in einer ganzheitlichen Erziehung und Persönlichkeitsbildung. Wir schaffen sozialkommunikative Situationen, in denen das Kind seinen Alltag in einem verlässlich strukturiertem Tagesablauf bewältigen kann. Grenzsetzung und Regulierung von Nähe und Distanz sind ein wesentlicher Bestandteil in der Arbeit. Krisen und Ängste werden mit den Kindern bearbeitet.
Einmal wöchentlich findet ein erlebnispädagogisches Angebot statt. Darüber hinaus beteiligen sich die Kinder aktiv an der Gestaltung des Gartens.
Innerhalb eines Zeitraums von 2 bis 3 Jahren sollen die Kinder und Jugendlichen intensiv auf den Übergang in weniger (vor-)strukturierte (z. B. reguläre Heimgruppen oder in die Familie) Wohnformen vorbereitet werden.

Sonderleistungen (im Entgelt enthalten)

  • Reittherapie
  • Psychotherapie

Zusatzleistungen (nicht im Entgelt enthalten)

Als Zusatzleistung bieten wir die Beschulung in der einrichtungsinternen Förderschule für Erziehungshilfe (Grundschule) oder Oberschule KARIBU (Sekundarstufe 1) an.

Zusammenarbeit mit der Schule

  • Einzelförderung
  • gemeinsame Unterstützung (Erzieher und Eltern) am Schulgeschehen
  • intensive Zusammenarbeit mit den Lehrern
  • Einzelbetreuung bei Krisensituationen, ggf. durch Erzieher der Gruppe

Elternarbeit

In der Eingewöhnungsphase von 6 bis 8 Wochen beschränken sich die Elternbesuche auf unsere Einrichtung. Nach dieser Phase fahren die Kinder ein bis zweimal pro Monat nach Hause. Einmal im Monat besuchen die Eltern ihre Kinder in der Einrichtung und haben die Möglichkeit, an einem Elterntraining teilzunehmen. Elterngespräche finden alle 4 bis 6 Wochen statt. In Krisensituationen werden die Eltern mit in den Arbeitsprozess involviert. Ziel ist es, die Eltern auf die Beurlaubungssituation zu Hause optimal vorzubereiten, aber auch anschließend zu analysieren, wie die klaren Strukturen der Gruppe auch zu Hause zu einem entspannteren Verhältnis zwischen Klient, Eltern und Geschwistern beigetragen haben. Hier werden neue Strategien ausgearbeitet, um Eltern zu motivieren, sich immer wieder auf Kinder einlassen zu können. Durch Gespräche sollen die Eltern auf Ressourcen aufmerksam gemacht und befähigt werden, Kompetenzen bewusst einzusetzen. Konflikt- und Krisensituationen werden besprochen, neue Verhaltensmuster geübt.

Freizeitangebote

  • gemeinsame Ferienfahrten
  • erlebnispädagogische Angebote
  • interne Sport- und Freizeitangebote: Segel AG, Ballsport AG und Jugendcafé
  • externe Angebote: Fußball- oder andere Sportvereine

Mitarbeiter/innen

Zu der Arbeit in der Gruppe gehören regelmäßige Teamsitzungen und Fallbesprechungen mit beratender Fachaufsicht sowie Supervisionen. Fort- und Weiterbildungen sind gewünscht und werden z. T. vom Träger angeboten.