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Aktuelles

Einweihung der Kletternetzpyramide auf dem Partizipationstag oder "Mir reicht’s, ich geh‘ klettern!"

Die Mitarbeitenden und insbesondere die Kinder und Jugendlichen der Ev. Jugendhilfe Geltow danken den Spendern und Förderern, dass Sie uns bei der Realisierung dieses Projektes unterstützt haben!

... und der Kaiserin-Augusta-Stiftung

Nachdem den Kindern und Jugendlichen der Ev. Jugendhilfe Geltow mitgeteilt werden konnte, dass ihr Wunsch nach einer Kletternetzpyramide erfüllt werden würde, haben sie die Baufortschritte bis zur Fertigstellung interessiert beobachtet und mit vielen Fragen begleitet. Besonders stolz waren sie, als sie mit anfassen durften beim Verteilen des Fallschutzes (Rindenmulch). Trotz der großen Wärme haben sie mit Feuereifer geschippt und geglättet. "Nein, wir wollen hier alles für uns fertig machen und müssen ja dann gleich zum Mittag!", hieß es auf die Frage, ob sie nicht eine Pause einlegen wollen.
Sobald alles fertig gestellt und die Kletternetzpyramide zum Spielen freigegeben war, haben die Kinder sich Spiele überlegt, die Regeln miteinander besprochen und sind losgeklettert. Schon dies ist ein toller Erfolg, denn zuvor war es eher selten, dass die Kinder so offen aufeinander zugegangen sind und konfliktfrei gespielt haben. Natürlich wurde auch das gefahrlose Fallen - wenn auch zuerst nicht freiwillig - gleich mit viel Spaß erprobt.
Die Kletternetzpyramide steht nun zentral auf dem Gelände am Franzensberg und wird vormittags von den Schülern der beiden Schulen in den Pausen gern genutzt, um Unruhe und Energie abzubauen. Somit kommen sie auch mental zur Ruhe und können dem Unterricht in den folgenden Stunden besser folgen. Nachmittags wird die Kletternetzpyramide von allen Kindern und Jugendlichen genutzt, die auf dem Grundstück wohnen oder in Tagesgruppen betreut sind. Besonders hier zeigt sich schon jetzt der erwartet positive Effekt, weil das Klettergerät ohne Aufsicht genutzt werden darf. Selbst zu entscheiden, ob, wann und wie hoch sie klettern, trägt nun stetig zu ihrem Verständnis von selbstbestimmtem Handeln und dem verantwortlichen Umgang mit sich selbst und anderen Menschen bei. Neben dem selbstbestimmten Klettern wird die Kletternetzpyramide auch für die erlebnispädagogische Arbeit genutzt werden. Die Kinder werden hier viele Aspekte des Umgangs miteinander lernen, als auch auf das beaufsichtigte Klettern an der Boulderwand vorbereitet.\\ Mit der offiziellen Einweihung am 4. September 2015 schloss sich der Kreis des Partizipationsprozesses. Schon im Vorfeld haben die Kinder viele positive Aspekte aufgenommen, die aus der Mitbestimmung und den dazu nötigen gemeinsamen Kompromissen miteinander resultieren. Sie haben gelernt, dass aus Wünschen und eigenem Einsatz Realität werden kann.


„Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“ – Ein Umweltprojekt der Evangelischen Jugendhilfe Geltow

Auf den erlebnispädagogischen Aktionen rund um den Schwielowsee konnten die Kinder und Jugendlichen immer sehen, dass Menschen ihren Müll arglos in der Natur entsorgen.
Selbst gehen die Kinder und Jugendlichen immer mit gutem Beispiel voran. Abfälle jeglicher Art werden immer mitgenommen und die Orte für die Aktionen werden immer so hinterlassen, wie sie vorgefunden wurden.
Vom 11.05. bis zum 05.06.15 sammelten ca. 25 Kinder und Jugendliche Müll rund um den Schwielowsee. Mit Kanus auf dem Schwielowsee wurde der Uferbereich abgesammelt, mit Fahrrädern Waldwege und Straßenränder gesäubert, zu Fuß schwer zugängliche Bereiche vom Franzensberg vom Müll befreit.

In dieser kurzen Zeit wurde ein Container gefüllt. Dabei wurden folgende Dinge gefunden: Metallabfälle, Stühle, Sperrmüll, Autoreifen, sehr viel Plastikabfälle, Flaschen, ein Fahrrad, Spraydosen, 30 Liter Öl und und ...
Am Tag der Umwelt am 05.06.2015 berichteten drei Jugendliche über die Aktion vor der lokalen Presse, dem Ortsvorsteher von Geltow und einem Spender von erlebnispädagogischen Materialien.
Die Aktion war ein großer Erfolg, denn jeder Sack Müll, den die Kinder und Jugendlichen gesammelt haben, liegt jetzt nicht mehr in der Natur!
Ein großer Dank geht an die Firma Richter Recycling aus Geltow. Sie hat uns einen Container gespendet und entsorgt nun den Müll fachgerecht. Herr Hoffschleager von der Allianzagentur in Stahnsdorf unterstütze die erlebnispädagogische Arbeit, indem er in Zusammenarbeit mit dem Allianz Kinder- und Hilfsfond e.V. erlebnispädagogische Materialen spendete. So können sich die Kinder und Jugendlichen über zwei neue Kajaks, zwei Fahrräder, ein Zelt und über eine Aktionkamera freuen.
Vielen Dank für die Unterstützung!

Jörn Kurth


Oster-Turnier auf dem Franzensberg

Am Sonntag, den 12.04.2015, hat unser alljährliches Oster-Turnier stattgefunden. Es war ein wunderschöner Tag, weil von morgens bis abends die Sonne schien – genau das richtige Fußballwetter!

Bevor die Spiele begannen, begrüßten Turnierleiter Chris Wiegner und Einrichtungsleiterin Marie Dulle alle Kinder, Jugendlichen, Mitarbeiter, Eltern und alle weiteren zahlreichen Gäste.
8 Mannschaften aus unserer Einrichtung haben beim Turnier mitgespielt. Wir mussten 3 Vorrundenspiele absolvieren und haben uns dann als Gruppenerster für das Halbfinale qualifiziert. Hier haben wir uns mit 4:0 gegen die Sozialtherapeutische Gruppe Werder durchgesetzt und trafen dann im Finale auf die Außenwohngruppe Eiche, den Titelverteidiger. Trotz fantastischer Stimmung und dem Jubel unserer Fans konnten wir den einzigen Gegentreffer im Finale nicht verhindern und mussten uns wie im Vorjahr mit Platz 2 zufrieden geben.
Dennoch hat es allen Spaß gemacht und wir freuen uns schon auf das nächste Turnier.

Tristan (14) und Leon (13), WG "Am See"


Fasching

Am Montag, den 16.02.2015, fand in unserer Schule die Faschingsfeier statt. Viele Kinder, Lehrer und Betreuer sind gekommen. Es war sehr voll. Jede Gruppe hat etwas für das Buffet mitgebracht, was im Klassenraum der 9. und 10. Klasse aufgebaut wurde. Ein weiterer Klassenraum wurde zur Disko umgebaut, im nächsten fand ein Limbo-Wettbewerb statt.
Beim Wettbewerb „Schönstes Kostüm“ saßen ein Schüler und 2 Lehrer in der Jury und haben für die jeweiligen Teilnehmer abgestimmt. Gewonnen hat Andrew aus der Sozialtherapeutischen JWG, Dritter wurde Diamantis aus der gleichen Gruppe. Ich selbst wurde Zweiter, worüber ich mich sehr gefreut habe. Maik, 15 Jahre


Erlebnispädagogische Fahrt in den Sommerferien: Eine abenteuerliche Tour durch Deutschland und Europa

Wir von der Sozialtherapeutischen Jugendwohngruppe Werder haben für die Ferienfahrt im Sommer 2015 eine Wanderung durch die Alpen geplant. Ich persönlich liebe es, draußen zu sein und zu campen. Deshalb freue ich mich darauf. Unsere Tour geht ungefähr 15 Tage und beginnt in Sachsen. Wir paddeln einige Kilometer mit unseren Kanadiern die Elbe herunter und von da aus fahren wir per Auto über Polen und Tschechien Richtung Österreich. In Tschechien zelten wir einen Tag auf einem Campingplatz und wandern dort auch ein bisschen. Dann geht es weiter nach Österreich, wo wir auch wandern und campen wollen. Wir haben im Rahmen der Erlebnispädagogik auch noch geplant, evtl. auf die Zugspitze zu fahren, aber das ist verdammt teuer. Herr Kurth hat auch gesagt, dass wir uns in Tschechien uns in einer Höhle abseilen wollen. Das geht auch noch mal ins Geld. Unsere Planung umfasst mehrere Länder: Deutschland, Polen, Tschechien, Österreich, Italien und wenn wir es schaffen Liechtenstein oder die Schweiz. Ich möchte stark hoffen, dass alles, was wir geplant haben, klappt. Ich persönlich liebe die Natur und die frische Luft. Sie tut gut und schadet nicht.

Dennis, 15 Jahre


Aktion Sternschnuppe 2014

Die Aktion Sternschnuppe ist ein soziales Projekt, das jedes Jahr zur Weihnachtszeit die Wünsche der im Geltower Heim lebenden Kinder erfüllt.
Ein im Potsdamer Geschäft SCHUH BAAR stehender Weihnachtsbaum ist Mittelpunkt der Aktion und wird alljährlich gegen Ende November von einigen Kindern der Ev. Jugendhilfe Geltow geschmückt und mit insgesamt 90 selbst gebastelten Wunschzetteln behangen. Ab diesem Tag kann nun jeder Kunde, der das Geschäft betritt, den Wunsch eines Kindes erfüllen. Ob Junge oder Mädchen, ob 8 oder 15 Jahre alt, die Wünsche der Kinder sind verschieden: Fußbälle, Lego, Puppen, Stofftiere, Kopfhörer, CD´s, Parfüm, Schmuck usw.
Wenn der Kunde nach einigen Tagen das entsprechende Geschenk besorgt hat, legt er es unter den Weihnachtsbaum.
Kurz vor Weihnachten kommen dann erneut einige Kinder und Betreuer des Heims in die Schuhbaar, um die Geschenke abzuholen. In diesem Rahmen werden dann als Dankeschön einige Weihnachtslieder vorgetragen, zu denen alle Anwesenden mit anstimmen können.

An dieser Stelle bedankt sich die Evangelische Jugendhilfe Geltow bei Herrn Baar sowie dem boys&girls-Schuhbaar-Team und bei allen, die sich an diesem Projekt beteiligt haben.


Frau Deiters-Schneider geht nach 22-jähriger Tätigkeit in den Ruhestand

Am 01.06.1992 begann Frau Deiters-Schneider mit ihrer Arbeit als Psychologin in der Evangelischen Jugendhilfe Geltow. 1999 hat sie die Leitung der Einrichtung übernommen. Unter ihrer Führung wurden viele Projekte und Ideen in die Tat umgesetzt.
Am 5. Dezember wurde sie in Geltow offiziell vom Vorstand im Rahmen einer 2-stündigen Feier in den Ruhestand verabschiedet.
Seit Oktober 2014 hat Marie Dulle die Leitung der Evangelischen Jugendhilfe Geltow übernommen.


Bauprojekt in der Sozialtherapeutischen Gruppe Werder

Die Gruppenfahrräder und die eigenen Fahrräder der Kinder und Jugendlichen haben in Werder noch keinen richtigen Platz gefunden - sie mussten immer im Regen und Wind stehen, was natürlich keinem Fahrrad gut tut. Okay, wir müssen etwas tun! Wir bauen einen Fahrradunterstand.

Im Rahmen der Erlebnispädagogik wurde sich ans Werk gemacht: Holz und Steine einkaufen, die Baustelle einrichten, eine Planung machen und das nötige Werkzeug besorgen. Langsam aber sicher entstand ein Fahrradunterstand, wo die Räder nun endlich trocken stehen können. Mit viel Schweiß und Mühe beteiligten sich alle Kinder und Jugendlichen der Gruppe bei der Aktion. Erde auskoffern, Borde setzen, Holz sägen, Bretter anschrauben, den Untergrund verfüllen... Dann war es endlich soweit: Wir feierten Richtfest. Mit Bratwurst, Kinderpunsch und Lagerfeuer feierten die Kinder und Jugendlichen das Richtfest und am Ende waren alle stolz auf ihre erbrachten Leistungen.

Jörn Kurth, Erlebnispädagoge


Herbstturnier 2014

Am Sonntag, den 2. November, veranstaltete die Evangelische Jugendhilfe Geltow das traditionelle Herbstturnier.
Seit 2005 gibt es in den Oster- und Herbstferien die halbjährlichen Turniere, doch heute gab es einen ganz besonderen Anlass: Die langjährige Einrichtungsleiterin Frau Deiters-Schneider, die am Ende des Jahres in den Ruhestand geht, nutzte den Rahmen der Veranstaltung, um sich offiziell von allen Kindern und Jugendlichen zu verabschieden. Aus diesem Grund erschienen auch viele ehemalige Heimbewohner, um diesen Nachmittag zu erleben. Frau Deiters-Schneider ließ sich etwas ganz Besonderes einfallen, indem sie zur Freude der Kinder Zuckerwatte und Popcorn verteilte.
Die herrlichen Temperaturen an diesem Sonntag trugen zum guten Gelingen des Turniers bei, bei dem sich am Ende die Jugendlichen der Außenwohngruppe Eiche im Finale gegen die im Durchschnitt 2 Jahre jüngeren Kinder der Wohngruppe „Am See“ mit 1:0 durchsetzten und den Pokal gewannen.

Carsten Bielig


Wahl der Beschwerdestelle am 14.10.2014

Am 14.10.2014 hatten alle Kinder und Jugendlichen der Evangelischen Jugendhilfe Geltow die Möglichkeit, ihre neue Beschwerdestelle zu wählen.
Die Beschwerdestelle vertritt die Interessen der Kinder und Jugendlichen, wird alle 2 Jahre gewählt und besteht aus 4 Mitarbeitern/innen der Ev. Jugendhilfe Geltow.
Im Vorfeld der Veranstaltung wurde lieferte der ortsansässige Hellweg-Baumarkt den größten Kürbis Geltows mit der Empfehlung, dass sich alle Kinder und Jugendlichen ein großes Stück davon abschneiden.
Gegen 11:00 Uhr wurde die Wahl vom Beschwerdestellen-Koordinator Chris Wiegner eröffnet. Während sich die Kinder einzeln in die Wahlkabine zurückzogen und anschließend ihren Stimmzettel in die Wahlurne warfen, konnten sich die anderen während der 2-stündigen Veranstaltung zwischen Fußball, Kletterwand oder Slackline entscheiden, um sich die Zeit ein bisschen zu vertreiben.

Carsten Bielig


Familiensamstag in der Tagesgruppe Zehlendorf

Am 20.09.2014 kam unser Erlebnispädagoge Herr Kurth zu und in die Tagesgruppe. Zuerst haben wir zusammen mit den Eltern und Erziehern gesungen, während Herr Kurth draußen ein großes Zelt aufgebaut hat.
Dann kletterten wir an der Slackline, aßen Mittag, spielten Basketball, Lego und Mölkky und einiges mehr. Dann gab es noch Kaffee und Kuchen. Gut, dass Herr Kurth das Zelt aufgebaut hat, denn es regnete leider.
Uns und unseren Eltern hat dieser Nachmittag sehr gefallen.

Alex und Pascal aus der TG Zehlendorf


Vi var i Sverige... (Wir waren in Schweden)

Zur Ferienfreizeit 2014 brach die Sozialtherapeutische Gruppe Werder nach Schweden auf. Bestückt mit Kanadiern, einem Kajak, Zelten, Schlafsäcken und einer riesen Menge an Essen ging es mit der Fähre über die Ostsee, um dann weiter nach Mittelschweden zu fahren... allein die 24-stündige Fahrt war schon ein großes Abenteuer.
Im Dalsland angekommen, wurde die erste Nacht auf einem Campingplatz verbracht und wir feierten den Weltmeistersieg von Deutschland auf schwedisch. Dann ging es für die nächsten Tage in die Wildnis. Wasser gab es aus dem See, Duschen gab es überhaupt nicht und gekocht haben wir über dem offenen Feuer.

Mitten in der rauen, aber sehr schönen Natur Mittelschwedens konnten die Kinder und Jugendlichen ganz andere Erfahrungen sammeln und waren oft auf die Gemeinschaft angewiesen, denn allein geht hier nichts. Alle mussten mit anpacken, damit genug Feuerholz zum Kochen vorhanden war, und auch bei Regen ist es vorteilhaft, wenn alle beim Zeltaufbau mithelfen...
Für kurze Zeit waren wir sogar in Norwegen unterwegs und machten uns auf die Suche nach Elchen. Ein paar Fußspuren der Hirschart haben wir sogar gefunden.
Es war mal eine ganz andere Ferienfahrt: Keine feste Unterkunft, jeden Tag woanders, in der und auch von der Natur gelebt, dem Wetter voll und ganz ausgesetzt, halt ganz anders als in den letzten Jahren oder wie man sich überhaupt einen Urlaub vorstellt.
Für die Kinder und Jugendlichen, aber auch für die Betreuer war es eine ganz neue Erfahrung: Ein fremdes Land, eine fremde Sprache, wenig Menschen und viel Natur. Die Kinder und Jugendlichen können davon noch lange berichten.

Jörn Kurth, Erlebnispädagoge


15-jähriges Jubiläum der Intensivgruppe

Am 8. Februar feierte unsere Intensivgruppe ihr 15-jähriges Jubiläum. Durch das schöne Wetter und die heitere, ausgelassene Stimmung wurde es zu einem tollen Fest!
Die Intensivgruppe wurde am 08.02.1999 eröffnet – damals noch in einem Haus am Schützenpark in Glindow, bis die Gruppe im April 2007 in das jetzige Haus nach Werder zog.
Neben den derzeitigen Betreuern und Kindern der Intensivgruppe waren auch viele Ehemalige zu Gast, die dort als Betreuer gearbeitet oder als Kinder gelebt haben. Es wurde reichlich Kuchen gegessen, im Garten getobt, oder am Feuer Marshmallows gegrillt.
Die Kinder und Betreuer der Intensivgruppe bedanken sich herzlich für die vielen Glückwünsche und Geschenke. Den Spielegutschein haben wir in der letzten Woche für ein heiß begehrtes Angry-Birgs-Mensch-ärgere-dich-nicht-Spiel eingelöst und auf den nächsten Ausflug ins Kino freuen wir uns auch schon sehr.

Die Kinder und Betreuer der Intensivgruppe


Aktion Sternschnuppe 2013

Kinder der Ev. Jugendhilfe Geltow schmücken den Weihnachtsbaum in der SchuhBaar

Die Aktion Sternschnuppe ist ein soziales Projekt, das von Guido Baar 2008 ins Leben gerufen wurde, um den im Heim Geltow lebenden Kindern und Jugendlichen einen Weihnachtswunsch zu erfüllen. Ein im Potsdamer Geschäft (SchuhBaar, Am Kanal 50) stehender Weihnachtsbaum ist Dreh- und Angelpunkt der Aktion, denn hier hängen die 86 von den Kindern und Jugendlichen gebastelten Wunschzettel. Vom 27.11. bis Mitte Dezember kann sich jeder Interessierte an der Aktion beteiligen und einen Kinderwunsch erfüllen.


Sommerfest 2013

"Mittelalterliche Sportspiele"

Die Evangelische Jugendhilfe Geltow bedankt sich bei allen Sponsoren:


"Ich schenke dir eine Geschichte"

In diesem Jahr nahm die Förderschule für Erziehungshilfe an der gemeinsamen Initiative von Stiftung Lesen, dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels, dem cbj-Verlag, der Deutschen Post und dem ZDF im Rahmen des Welttages des Buches 2013 teil.

Die Stiftung schenkte uns 62 Buchexemplare, die wir am 03.05.2013 in der Buchhandlung Internationales Buch in Potsdam einlösen konnten.

Wir danken Herrn Bellin von der Buchhandlung Internationales Buch für die nette Betreuung und für die Bereitstellung der Freiexemplare.

Die Schüler der FÖSE


Herlichen Glückwunsch Schülermentoren

Im April 2013 konnten 4 Schüler ihre Ausbildung zum Schülermentor für Gesundheit, Verkehrssicherheit und Sport 2011-2013 erfolgreich abschließen. Inhalte der gesamten Ausbildung mit 4 Modulen waren:

  • Gesundheitsförderungen und Suchtprävention
  • Verkehrssicherheit
  • Projektarbeit
  • Erste-Hilfe-Ausbildung
  • Ausbildung zum Erhalt der staatlich anerkannten Jugendleitercard

Die Entwicklung sozialer Kompetenzen und die Nutzung pädagogischer Effekte in der Arbeit mit Gleichaltrigen sind dabei von besonderer Bedeutung. Das gemeinsame Arbeiten von Schülern und Pädagogen und der damit verbundene intensive Erfahrungsaustausch ist eine besondere Stärke der Mentorenausbildung. Hierbei wurden folgende Kompetenzen gefördert:

  • Gleichaltrige in Gesundheits- und Suchtfragen zu beraten
  • eine Gruppe leiten
  • als Ersthelfer tätig sein
  • Veranstaltungen mit dazugehöriger Öffentlichkeitsarbeit zu organisieren

Herzlichen Glückwunsch sagen das Lehrerteam der FÖSE und KARIBU


Oster-Sportfest am 07.04.2013

Wie jedes Jahr – immer am letzten Sonntag der Osterferien – fand auch am 07.04.2013 ein traditionelles Sportfest in der Evangelischen Jugendhilfe Geltow auf dem Franzensberg statt. Am frühen Nachmittag begannen die Wettkämpfe bei Sonnenschein und Windstille – optimale Voraussetzungen für das Tischtennisturnier, zu dem sich insgesamt 40 Kinder und Jugendliche angemeldet hatten. Für alle, die den Ball lieber mit dem Fuß treten, statt mit der Kelle zu schlagen, gab es parallel dazu ein Beachsoccer-Turnier. Auch hier fanden sich 13 Teams mit je 2 Spielern, die sich dem Wettbewerb stellten. Ein weiterer sportlicher Höhepunkt war der Kraftvierkampf, der erstmals angeboten und von den Kindern und Jugendlichen mit viel Begeisterung angenommen wurde, denn mit Übungen, wie Bankdrücken, Rudern, Sit ups oder Kniebeuge kamen sie bisher wenig in Berührung.
Die zahlreichen Gäste, darunter die Eltern der hier lebenden Kinder, Jugendamtsmitarbeiter, aber auch viele ehemalige Heimbewohner verfolgten 4 Stunden lang interessiert die einzelnen Wettkämpfe.

Die Evangelische Jugendhilfe Geltow bedankt sich ganz besonders beim Sportstudio Aktivital Potsdam für die Unterstützung.

Carsten Bielig


Schülermentoren-Ausbildung, Modul 3 (Erste Hilfe Kurs)

Als wir am Donnerstag, den 06.12.2012, in Blossin ankamen, wurden wir vier Schülermentoren (Darius, Christopher, Steven und Annika) herzlich in der großen Empfangshalle in der Nähe der Mensa empfangen. Uns wurde erklärt, dass es in diesem Modul um Erste Hilfe geht und wir im nächsten Modul unsere Abschlussprüfung machen. Das Seminar wurde von Herr Lehmann und Frau Willems geführt. Uns wurde gezeigt, wie wir uns im Ernstfall zu verhalten haben, wenn wir mal Zeuge eines Unfalls werden. Wir haben gelernt, wie man jemanden reanimiert(Wiederbelebung). Auch haben wir viel über verschiedene Verletzungen gelernt, von Bewusstlosigkeit bis Atemstillstand, von Platzwunde bis zum offenen Bruch. Wir sind nun auf solche Fälle gut vorbereitet und wissen uns in einer Unfallsituation gut zu helfen.

Darius, 15 Jahre


Aktion Sternschnuppe 2012

Seit gestern können die Kunden des Geschäfts SchuhBaar in der Potsdamer Innenstadt wieder einen Wunschzettel vom Baum nehmen und einem der 80 Kinder, die im Geltower Kinderheim leben, einen Weihnachtswunsch erfüllen.
Die Aktion Sternschnuppe ist ein von Guido Baar ins Leben gerufene soziales Projekt, das er seit 2008 mit der Evangelischen Jugendhilfe Geltow durchführt.
Gestern fuhren 2 Betreuer und 7 Kinder des Heims nach Potsdam, um mit Herrn Baar und seinen Kolleginnen den Weihnachtsbaum zu schmücken.

Carsten Bielig


Herbst-Turnier am 14.10.2012

In der Evangelischen Jugendhilfe Geltow rollte am vergangenen Sonntag der Ball.
Seit Herbst 2005 veranstaltet die Einrichtung zweimal jährlich – in den Osterferien und in den Herbstferien – ein Fußballturnier für die insgesamt 90 Kinder und Jugendlichen, die hier, abhängig von ihrer individuellen Problematik und vom Alter, in 13 verschiedenen Gruppen in Geltow und Umgebung leben. Mehr als zwei Drittel besuchen die einrichtungsinterne Förderschule für Erziehungshilfe bzw. Oberschule KARIBU auf dem Franzensberg, wo die Schülerinnen und Schüler in kleinen Lerngruppen individuell gefördert werden.
Mit den traditionellen Fußballturnieren reagiert die Evangelische Jugendhilfe Geltow auf die enorme Fußballbegeisterung der Heimbewohner, von denen übrigens sehr viele in ihrer Freizeit in verschiedenen Fußballvereinen der Umgebung trainieren.
Insgesamt nahmen 8 Mannschaften am Herbst-Turnier teil und spielten 4 Stunden lang bei optimalen Wetterbedingungen auf einem Kleinfeld um den begehrten Wanderpokal, zunächst im Gruppenmodus, ab dem Halbfinale im K.-o.-System. Beobachtet wurden sie dabei von etwa 200 Zuschauern, unter denen sich viele Eltern, ehemalige Heimbewohner, aber auch Mitarbeiter von Jugendämtern oder sonstige Gäste befanden.
Leider ist der ca. 40 x 20 m große Fußballplatz auf dem Gelände des Kinderheims durch die tägliche Benutzung über die Jahre ziemlich abgenutzt, der Rasen kaputt und kaum noch bespielbar Aus diesem Grund möchte Leiterin des Heims, Frau Deiters-Schneider, den Wünschen der Kinder und Jugendlichen nachkommen und den Fußballplatz erneuern, möglichst mit einem wetterfesteren und strapazierfähigeren Belag, wie z. B. Kunstrasen. Für dieses Projekt sucht die Einrichtung dringend Sponsoren. Wer helfen möchte, kann sich gern an die Ev. Jugendhilfe Geltow, 03327 5999-0, wenden.

Carsten Bielig


Partizipation-Aktionstag am 10.08.2012

Im Rahmen der Partizipation fand am 10. August unser zweiter Aktionstag der Ev. Jugendhilfe Geltow statt. Der Tag wurde dem Thema Kinder- und Jugendrechte gewidmet. Erstmals waren die Schulen und die Tagesgruppen mit von der Partie. Das Resultat, nach umfangreicher Vorbereitung, war eine erlebnisreiche Rechte-Rallye. In der ging es um Themen wie Teamwork, Stärkung der Kommunikationsfähigkeit und das Fördern der sozialen Kompetenzen. Rund um den Franzensberg gab es Stationen im Wald. Hier boten Lehrer, Erzieher und die Kunsttherapeutin spannende Aktivitäten und Aufgaben an.
Rechte- Memory: ... bestand aus Bild- und Textplatten, die zu den Rechten des Rechtekatalogs passten und zugeordnet werden mussten.
Moorpfad legen: Gemeinsam musste die Gruppe einen selbst gelegten Pfad bewältigen. Es gab unterschiedliche Schwierigkeitsgrade.
Wahl der Kandidaten der Beschwerdestelle: Die Kinder und Jugendlichen konnten neue Kandidaten für die Beschwerdestelle wählen.
Partizipation in der Schule: Die Kinder und Jugendlichen setzten ihre Wünsche und Träume beim Basteln kreativ um.
Rotes Sofa: Kinder und Jugendliche erzählen vor der Kamera ihre Wünsche und Anregungen für Veränderungen innerhalb der Evangelischen Jugendhilfe Geltow.
Um die Entscheidung ringen: Ziel war, dass die Kinder und Jugendlichen es gemeinsam schaffen, mit Hilfe von Tauen und einem daran befestigten Stock, ein Symbol in den Sand zu zeichnen.
Spuren hinterlassen: Es wurden gemeinsam mit der Kunsttherapeutin Steine bemalt. Diese wurden im Anschluss auf einer Mauer verewigt.

Ein abschließendes Grillen gab dem Tag sein krönendes Ende. Alle waren begeistert und sich einig: Das war ein schöner Tag. Das wollen wir nächstes Jahr wieder machen!

Elvira Taubert


"Tour de Geltow"

27.03.2012
Der Besuch beim Schirmherren der „Tour de Geltow“
Heute haben Frau Stege (die Leitung der Dialog-Stiftung) und zwei Kinder aus der Evangelischen Jugendhilfe Geltow Frau Engler, der Geschäftsleitung des Radhauses, die "Tour de Geltow" und das dazugehörige Tourenbuch vorgestellt. In diesem Rahmen schauten sich die Kinder gleich mal die riesige Auswahl an Fahrrädern an und kamen ins Schwärmen und Träumen: "Hoffentlich schaffen wir die 1.000 Kilometer!" Frau Engler drückt die Daumen...

04.04.2012
"Der April macht was er will" – Start der "Tour de Geltow"
Am ersten Tag der Osterferien begann die Tour bei typischem Aprilwetter mit der AWG Eiche. 21 Kilometer durch den Regen und aufgeweichte Wege. Es ging vorbei am Großen Zernsee, über Töplitz und Grube, nach Potsdam Bornim und Nedlitz. Schließlich kamen wir ohne Sturz und anderen Schwierigkeiten zurück nach Eiche.
Am Nachmittag begann, nur noch bei Nieselregen, die Tour der STJWG Werder. 22 Kilometer waren das Ziel. Es ging quer durch Werder, über Glindow bis nach Derwitz, von Kemnitz zurück nach Werder. Der letzte Anstieg in Werder kostete noch einmal eine Menge Kraft. Nach einem Reifenplatzer sind dann alle gesund wieder angekommen.

05.04.2012
„Es ist noch kein Frühling“ – mit Handschuhen in den zweiten Tag gestartet
Am zweiten Tag der "Tour de Geltow" starteten zwei Kinder und ein Betreuer aus der Wohngruppe "Am See" direkt vom Franzensberg in Geltow. Nach ca. einem Kilometer war es mal wieder soweit: Ein Plattfuß! Die Räder wurden mit Hilfe des Begleitfahrzeuges getauscht und die 22 Kilometer um den Schwielowsee wurden von allen Beteiligten mit leichten Schmerzen im Gesäß gemeistert.
Am Nachmittag ging es mit schnellem Tempo rund um den Schwielowsee. Die Jugendwohngruppe war kaum zu bremsen. Es ging über die Brücke vom Wildpark nach Werder, über Glindow und Ferch zur Fähre nach Caputh. Die 28 Kilometer waren in Null-Komma-Nichts abgefahren. Das einzige Problem war, dass die Buletten zu schnell alle waren.

10.04.2012
„Tour de Geltow" – Rund um Potsdam
Am frühen Morgen startete die Potsdamer Gruppe "Boys in work" ihre Runde. Als erstes ging es quer durch Potsdam, um das Umland zu erreichen. Über Saarmund und Phillippsthal ging der Rundkurs zurück nach Potsdam. Die Jugendlichen waren von der Tour begeistert und haben sie locker geschafft. Einige Jugendliche aus dieser Gruppe werden am Wochenende zudem die 50-Kilometer-Tour mitfahren.
Am Nachmittag ging es bei bestem Fahrradfahrwetter mit der Heilpädagogischen Gruppe Geltow rund um den Schwielowsee. Die Pause war heute direkt am Europaradweg (Calais – St. Petersburg) kurz vor Ferch. Bei solchen Dimensionen kamen alle leicht ins Träumen ... Die nächste Pause war auf der Fähre zwischen Caputh und Geltow, bevor alle wieder gesund den Franzensberg erreichten.

11.04.2012
„Am Filmset von Matthias Schweighöfer“
Die Tagesgruppe Ufer aus Werder startete in tatkräftiger Begleitung von zwei Elternteilen ihre Runde um den Glindower See. Dem Alter der Kinder angepasst, war eigentlich nur ein Rundkurs von 10 Kilometern geplant. In Petzow angekommen, wurde gemeinschaftlich eine hervorragende Entscheidung getroffen: „Wir wollen mehr radeln!“ So wurden aus den geplanten 10 Kilometern ganz schnell 23. Dabei darf nicht vergessen werden, dass einige Kinder mit ihren Eltern schon von ihrem zu Hause in die Tagesgruppe geradelt sind. Die Kilometer flossen an dem Tag natürlich mit in die Wertung. So ist zum Beispiel ein neunjähriger Junge sage und schreibe 33 Kilometer an einen Tag gefahren ... dafür gab es große Anerkennung! Die Rundtour führte uns heute am Filmset von Matthias Schweighöfer vorbei. Wagemutig, wie wir Geltower sind, versuchten wir den Schauspieler für ein Foto zu gewinnen ... Wir konnten auch schnell einige Menschen für uns gewinnen, die Herrn Schweighöfer nach einem gemeinsamen Foto fragten. Doch dann war die Drehpause zu schnell vorbei und unser Foto konnte doch nicht gemacht werden. Etwas traurig, aber immer noch mit viel Kraft in den Beinen, ging es zurück zum Startpunkt. In der Tagesgruppe angekommen, gab es zur Regeneration eine deftige Bratwurst in einer schönen Runde.

„Otto von Lilienthal lässt grüßen – Raus in das weite Brandenburger Land“
Am Nachmittag ging es bei wieder typischen Aprilwetter auf ins Brandenburger Land. Die Heilpädagogische Gruppe Plessow startete ihre Landpartie über Derwitz bis nach Krielow. Am Lilienthal-Denkmal war die erste und verdiente Pause. 1891 flog dort der Flugpionier Otto von Lilienthal zum ersten Mal mit seinem Fluggerät „Derwitzer Apperat“. Über Kemnitz und Werder kam es dann leider zum ersten Unfall der „Tour de Geltow“. Ein Kind streifte leicht eine Bordsteinkante und wurde dann sanft von einer Blumenrabatte gebremst. Zum Glück gab es nur einen großen Schreck und eine Bremse war etwas verbogen. Nach kurzem Durchatmen ging es dann wieder sicher zurück nach Plessow. Die Ziellinie durfte natürlich das gestürzte Kind als erstes durchfahren. Voller Stolz und mit viel Glück trugen sich die Kinder am Ende des Tages in das Tourenbuch ein.

12.04.2012
Der Vormittag war heute frei von einer Tour. Aber die Zeit wurde natürlich sinnvoll genutzt. Durch die erschienenen Pressartikel wurden interessierte Menschen auf uns aufmerksam: Eine Privatperson aus Werder-Havel spendete uns zwei Fahrräder für die erradelten Kilometer. Dafür sagen wir DANKE! Zudem sprach uns der Hellwig-Baumarkt aus Geltow an. Dieser möchte uns ebenfalls mit einer Fahrradspende unterstützen.
Die Gemeinde Schwielowsee kauft uns auch Kilometer ab. Darüber haben wir uns sehr gefreut.
Die Anstrengungen der vielen Kinder machen sich langsam bezahlt. Hoffentlich finden wir noch weitere Sponsoren für die „Tour de Geltow".

„Der Sonne entgegen“
Am Nachmittag ging es bei leichtem Regen von der Sozialtherapeutischen Gruppe in Glindow zu einer weiteren Tour los. Vorbei am Glindower See nach Petzow, über Ferch nach Caputh und dann wieder zurück nach Glindow. Während der Tour wurde das Wetter immer freundlicher und pünktlich im Ziel kam dann sogar die Sonne heraus. Müde, aber trotzdem Stolz, kamen alle Kinder und Jugendlichen wieder in der Gruppe an.
Heute war zudem etwas sehr besonders. Heute sind zwei Betreuer, eine Praktikantin und die Wirtschaftskraft der Gruppe mitgefahren, um die Kinder und Jugendlichen zu unterstützen.

13.04.2012
„Freitag der 13.!“
Am Vormittag und mal wieder bei Regen startete die Intensivgruppe ihre Tour. Geplant waren heute eigentlich nur 10 Kilometer, da die Kinder aus der Intensivgruppe meist junger sind und noch nicht so viel Ausdauer haben. Pustekuchen ... alle waren wieder so motiviert, dass die Tour mal wieder spontan auf 15 Kilometer verlängert wurde. Der Regen machte den Kindern nichts aus und die gute Verpflegung (Obst, Gemüse und natürlich Schokolade) aus der Gruppe war ein super Ziel. Auf der Tour sahen wir Rehe und einen Fasan. Dies war für die Kinder, die zum großen Teil aus Berlin kommen, nicht selbstverständlich und wird ihnen lange in Erinnerung bleiben. Zum Ende der Tour wurde den Kinder bewusst, dass ja heute „Freitag der 13.“ ist. Aber zum Glück ist auch heute nichts passiert.

„Mir tut alles weh“
Das sagten die Jugendlichen nach der Nachmittagstour. Fünf Jugendliche aus dem Betreuten Wohnen und der Heilpädagogischen Gruppe Plessow starteten vom Franzensberg zur 50-Kilometer-Tour. Da wir alle gemeinsam etwas spät los kamen und einen Termin mit der Bürgermeisterin Frau Hoppe in Ferch hatten, mussten wir gleich schweißtreibend starten. In Ferch an gekommen, wartete schon Frau Hoppe mit der Presse. Die Gemeinde Schwielowsee unterstützt unsere Tour mit 100,- EUR und übergab uns die Sponsorenkarte. Frau Hoppe drückte uns zudem die Daumen für die restlichen 35 Kilometer. Es ging dann weiter über Neu Seddin, Michendorf und Potsdam zurück nach Geltow. Kurz vor Potsdam ging es dann los: Die Kräfte waren am Ende, der Hintern schmerzte immer mehr. Die Jugendlichen und auch der Betreuer kamen an ihre Grenzen. Jetzt hieß es nur noch „kämpfen“. Am Ende sind alle gut und nach sage und schreibe 50 Kilomtern wieder auf dem Franzensberg angekommen. Eine sehr gute Leistung!

14.04.2012
„Wir schaffen es!“
Die letzte Tour in den Ferien startete am Vormittag von der Gruppe "Boys in work" in Potsdam. Die Kinder und Jugendlichen waren alle hochmotiviert und gingen davon aus, dass sie die Tour ohne Probleme bewältigen. Das Wetter war an diesem Tag herrlich: Sonne und wenig Wind.
Es ging wieder rund um den Schwielowsee und es lief wie von allein. Nach ca. 30 Kilometer mussten dann alle wieder „beißen“, es schmerzte in den Beinen und die Motivation ging sichtlich zurück. Nach ca. 4 Stunden sind dann alle wieder nach sagenhaften 50 Kilometern in Potsdam angekommen.
Die Kinder haben es echt geschafft und sind gemeinsam in den Osterferien 2012 über 1000 Kilomter mit dem Fahrrad gefahren. Eine wirklich große Leistung!

21.04.2012
Die „Tour de Geltow“ im Werder-Park
Nachdem die Kinder und Jugendlichen die 1000 Kilometer mit Bravur geschafft haben, präsentierten sie sich im Werder-Park. Viele Menschen bestaunten die Fotos und die Touren an unserer Aufstellwand. Besonders begeistert waren die Kinder, als viele Passanten die "Tour de Geltow" wiedererkannten, da sie in vielen Presseartikeln davon gelesen hatten. Da waren die Kinder schon sehr stolz auf sich.
Im Laufe des Tages konnten noch einige Flyer verteilt werden.
Jetzt findet noch eine Tour am 04.05.2012 mit der Tagesgruppe Zehlendorf statt... Mal sehen, wie viele Kilometer da noch zusammenkommen.

04.05.2012
„Die letzte Tour durch die Hauptstadt“
An einem wunderschönen Nachmittag fand sich die Tagesgruppe in Zehlendorf zusammen, um die „Tour de Geltow“ abzuschließen. In großer Freude warteten die Kinder und zwei Elternteile auf den Beginn der Tour. Vier Kinder, zwei Eltern und Betreuer machen sich auf den Weg, um noch weitere Kilometer zu erradeln. Es ging quer durch den Stadtteil Zehlendorf, um an das Ziel zu kommen. Dort warteten die anderen Kinder der Tagesgruppe, und mit Inlineskatern und Schützern ausgerüstet, fuhren dann alle gemeinsam weitere Kilometer für die Tour de Geltow. Zudem war heute ein ganz besonderer Tag. Die Zehlendorfer haben einen ganz besonderen Rekord gebrochen – ganze dreizehnmal ist einem Kind die Fahrradkette vom Zahnkranz gesprungen! Die Freude an der Radtour ist der Gruppe aber nicht vergangen. „Mal sehen wie oft sie noch abspringt... gleich geht sie wieder ab...“ war immer mal wieder aus der Gruppe zu hören. Am Ziel wurde dann tatkräftig das Rad repariert und auf dem Rückweg hielt die Kette.

07.05.2012
„Das erste Fahrrad steht auf dem Franzensberg“
Am Nachmittag fuhren Kinder der Jugendwohngruppe und der Heilpädagogischen Gruppe Plessow in den Hellweg-Baumarkt nach Geltow. Die Geschäftsführerin Frau Gille erfuhr durch die vielen Pressemitteilungen von der „Tour de Geltow“ und wollte die Kinder und Jugendlichen tatkräftig unterstützen. Der Hellweg-Baumarkt übergab den Jugendlichen ein Fahrrad für ihre Leistungen bei der „Tour de Geltow“. Dankeschön!

Der Hellweg-Baumarkt in Geltow unterstützt die Jugendlichen der Evangelischen Jugendhilfe auch in anderen Bereichen. Im Rahmen der Schule können die Jugendlichen der 9. und 10. Klasse dort immer ein Praktikum absolvieren und sich so auf ihre berufliche Zukunft vorbereiten.

Kleine Statistik der Tour de Geltow:
zwei platte Reifen / zwei Stürze ohne Verletzungen / mindestens 40 Liter Wasser wurden getrunken / diverse Süßigkeiten haben als Energieträger gewirkt / 34 Kinder, 8 Betreuer, 3 Elternteile, eine Praktikantin, eine Wirtschaftkraft und ein Lehrer sind mitgeradelt
Bis jetzt sind die Kinder und Jugendlichen der Evangelischen Jugendhilfe Geltow 1275 Kilometer mit dem Fahrrad gefahren!!! Echt Klasse ...

Jörn Kurth, Erlebnispädagoge


"Tour de Geltow" als Eigenleistung der Kinder und Jugendlichen für erlebnispädagogische Ausrüstung

Die Kinder und Jugendlichen der Evangelischen Jugendhilfe Geltow haben gemeinsam mit ihren Betreuern einen Plan entwickelt, wie sie 5.000,- EUR für sieben Tourenränder in Eigenleistung einwerben können. Auf einer „Tour de Geltow“ werden rund 40 Kinder mit den bereits vorhandenen Fahrrädern eine Sponsoren-Tour starten.
In den Osterferien 2012 werden 10 Teams abgesteckte Strecken zurücklegen, bis das Ziel von 1.000 Kilometern erreicht ist. Jedes Kind wird ca. 25 Kilometer zurücklegen. Das ist eine beachtliche Leistung, weil für viele das Fahrradfahren keine Selbstverständlichkeit ist.
Schirmherrschaft über die Tour übernimmt das Radhaus.
Unmittelbar vor dem Tour-Termin wird zum Pressegespräch eingeladen. Inhalt sind Informationen über die Erlebnispädagogik und über den Ablauf der Tour sowie Nennung der Unterstützer und der Haupt-Sponsoren für die "Tour de Geltow".

Möchten Sie den Kindern und Jugendlichen Kilometer abkaufen und sie dabei unterstützen, neue Fahrräder zu erwerben? Downloaden Sie die Sponsorenkarte und senden Sie diese per Fax an die Evangelische Jugendhilfe Geltow (03327 5999-99).

Jörn Kurth, Erlebnispädagoge


Klettern beim Bouldercup in Raphaelshaus Dormagen

Am 05.12.2011 sind drei Kinder der Heilpädagogischen Gruppe Plessow zum Bouldercup nach Dormagen gefahren. Ausgerüstet mit einer Nikolausmütze und Kletterschuhen ging es am 06.12.2011 früh morgens mit dem Bouldern los. 100 Kletterrouten mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden (unterteilt in Säugetiere = einfach, Fische = schon schwerer, Vögel = noch schwerer, Reptilien = noch viel schwerer, da man schon kopfüber kletterte, Insekten = super schwer!) standen zur Auswahl. Die schönste Route war das „Mufflon“, da man ab einer bestimmten Höhe frei stehen konnte und sich das total toll angefühlt hatte. Die Libelle war wohl die schwerste Route, die wir alle leider auch nicht geschafft haben.
Zu den Mahlzeiten brachten alle Teilnehmer etwas zu Essen mit. Das Raphaelshaus stellte uns ein warmes Mittagessen und Getränke zur Verfügung. Für uns war es schon sehr ungewohnt, dass die Kinder und Erwachsenen vor jedem Essen ein Gebet abhielten.
Um 18 Uhr war dann nach den vielen schweren Herausforderungen die Siegerehrung. Unser Ziel war, dass wir nicht als Letzte (wir konnten vorher nicht üben!!!) Gruppe geehrt werden.
Von 34 Teams haben wir in der Gesamtwertung den 19. Platz belegt! Auch bei den Einzelwertungen waren wir nie Letzter!!! ... aber welche werden hier nicht verraten.
Für unsere Anstrengungen gab es viele tolle Preise und wir sind am Abend sehr zeitig in unserem Nachlager auf dem Gelände des Raphaelshauses eingeschlafen. Mit einem ordentlichen Muskelkater sind wir am 07.12.2011 wieder zurückgekehrt.
Ein großes Dankeschön möchten wir dem Raphaelshaus Dormagen aussprechen. Hoffentlich sehen wir uns 2012 wieder - beim Nikolausbouldercup!

Leon, 10 Jahre


Girlsday in der FÖSE & KARIBU

Um 16:30 sind die Teilnehmerinnen eingetrudelt. Als allererstes wurden die Zimmer belegt und große Diskusionen entbrannten. Am Ende wurde fanden alle ein gemütliches Plätzchen.
Ungefähr 20 Minuten nach Beginn wurden alle in den Raum 8/9 geholt. Dort ging es recht wild zu: In einer Ecke war der „Futterstand“ mit Schokofondue und Shakemaschine, im Küchenbereich wurde gekocht, und im hinteren Bereich bei der Tafel standen drei Tische im Dreieck. Einer als Schminkstand, einer als Nagelstudio einer als Friseursalon. Nach ungefähr eineinhalb Stunden, in denen fleißig geschminkt, lackiert und geglättet wurde, gab es Spaghetti mit Tomatensauce. Nach dem Essen gingen alle ihrem eigenen Interesse nach. Musik hören, Kino, Lesen oder einfach nur ein bisschen Quatsch machen standen auf dem Programm. Bei uns ging es sehr wild zu.

Teresa (13) und Lena (15)


Schülermentoren-Ausbildung 2011 in Blossin

Am 1. und 2. November 2011 sind Christopher und ich mit unserer Lehrerin Frau Tarnick nach Blossin gefahren. Dort sollten wir zu Schülermentoren ausgebildet werden. Es war unser erstes Mal und alle halbe Jahre treffen wir uns wieder, bis die Ausbildung beendet ist. Die 3 Grundthemen sind: Gesundheit, Verkehrssicherheit und Sport.Wir haben in den 2 Tagen viel gelernt, z. B. was ein Schülermentor ist oder wie man einer wird. Aber auch über Themen wie Sucht und Suchtmittel und was eine Suchtmauer ist usw.Wir haben uns aber auch über Gruppen unterhalten, z. B. woraus eine Gruppe besteht und wie wir uns zusammenraufen und alle zusammen über eine Schlucht kommen. Am Ende haben wir mit Frau Tarnick geredet, was wir für Projekte in unserer Schule umsetzen können und haben diese dann den anderen vorgestellt.Als wir am 01.11.2011 in Blossin ankamen, haben wir erstmal belegte Brötchen und Saft bekommen. Danach hatten wir eine Kennlernrunde. Wir wurden daraufhin in Schüler und Lehrer aufgeteilt. Annika und Marius, das waren unsere Mentoren, haben dann noch mit uns Schülern eine weitere Kennlernrunde gemacht. Danach haben wir Mittag gegessen und Zeit gehabt, unsere Zimmer zu sehen. Um ca. 15 Uhr haben wir uns wieder versammelt und das Thema Sucht besprochen. Es haben auch ein Paar über ihre Vergangenheit geredet. Wir wurden dann auch noch in Gruppen eingeteilt und haben 5 verschiedene Themen geredet. Nach dem Abendbrot haben wir dann an einem Tischtennistunier teilgenommen.
Am 02.11.2011 sind wir morgens aufgestanden und haben gefrühstückt. Danach sollten wir die Zimmer räumen und uns wieder alle zusammenfinden. Wir wurden wieder aufgeteilt und haben dann wieder über das Thema Sucht gesprochen, z. B. über die Suchtmauer, wie man eine Sucht verhindern könnte oder wie man mit jemandem umgeht, der ein Suchtproblem hat. Anschließend haben wir über Gruppen und Gruppenbildung geredet. Wir wurden dann wieder in Gruppen aufgeteilt und Marius hat uns dann zu bestimmten Themen Dinge erklärt, die wir dann später im Wald anwenden sollten. Dort haben wir nämlich eine Seilbrücke gebaut und sind darüber geklettert. Das geht natürlich nur, wenn alle zusammenarbeiten. Nach 2 Std. haben wir es dann geschafft und sind Mittagessen gegangen. Anschließend haben sich alle Schüler und Lehrer zusammengefunden, um über die letzten 2 Tage zu reden. Hier ging es auch darum, was von den Dingen in den Schulen umgesetzt werden kann.

Annika Lerch, 15 Jahre


Herbst-Turnier 2011

Auch in diesem Jahr fanden sich wieder zahlreiche Gäste, Bekannte, Eltern und Freunde zu unserem traditionellen Herbst-Turnier am 16.10.2011 auf dem Franzensberg in Geltow ein.
Jedes der 8 Fußballteams fieberte um den Sieg und den Gewinn des begehrten Wanderpokals.
Im Vorfeld wurde unser Team stark favorisiert.
Die Konkurrenz war groß, so dass wir unseren Sieg hart erkämpfen mussten. Durch unseren eisernen Willen, Mannschaftsgeist und auch durch die Unterstützung von Ali aus dem Betreuten Wohnen ging unser lang ersehnter Traum vom Pokalsieg tatsächlich in Erfüllung. Voller Stolz nahmen wir die Trophäe mit in die Gruppe.
Die Mannschaft der Intensivgruppe, die im Altersdurchschnitt die jüngste aller Gruppen ist, erreichte einen bewundernswerten 4. Platz.
Insgesamt war eine hohe Einsatzbereitschaft, viel Ehrgeiz und Leidenschaft bei allen Mannschaften spürbar.
Unser Dank gilt allen Mitarbeitern, Kindern und Jugendlichen für das gute Gelingen dieses Highlights, ganz besonders dem engagierten Organisator Herrn Carsten Bielig.
Also Freunde, wir denken, dass auch euch unser Turnier genauso viel Freude bereitet hat wie uns. Dabei sein ist alles! Und beim nächsten Mal gibt es wieder eine neue Chance für jedes Team.

Die Jugendlichen aus Eiche


Sommerfest 2011 "ROCK THE HILL"

In diesem Jahr lautete das Motto des traditionellen Sommerfestes "Musik, Tanz und Bewegung". Dem entsprechend gab es jede Menge Wettbewerbe, wie Seilspringen, Hula Hoop, Kistenklettern, Mohawk Walk, Limbo, Musikquiz, Karaoke, Geräuschememory, Liedergurgeln und einige mehr. Die Kinder und Jugendlichen konnten sich bei jedem einzelnen dieser Wettbewerbe Punkte verdienen, welche am Ende für die Gesamtplatzierung addiert wurden. Das Teilnehmerfeld war in 3 Altersklassen eingeteilt, um einen fairen Wettbewerb zu gewährleisten. So starteten die 8- bis 11-Jährigen, die 12- bis 14-Jährigen und die 15- bis 17-Jährigen in jeweils einer Altersklasse. In jedem Altersbereich konnten sich die ersten 4 Platzierten - dank großzügiger Sponsoren - über Sterncenter-Gutscheine freuen.
Weitere Höhepunkte waren verschiedene Auftritte der Kinder, Jugendlichen und teilweise auch Mitarbeitern. So gab es ein abwechslungsreiches Nachmittagsprogramm mit Tanzvorführungen ganz im Stil von Michael Jackson oder Shakira, Gesangsduette und einige andere Darbietungen am Keyboard oder an der Gitarre, die die Kinder im Rahmen der einmal wöchentlich stattfindenden Musik-AG der Ev. Jugendhilfe Geltow erlernt haben. Die zahlreichen Zuschauer waren begeistert über die vielen muskalischen Talente. Es herrschte eine großartige Stimmung und jeder einzelne Auftritt wurde mit einem heftigen Applaus honoriert.
Nach etwa 4 Stunden, als das Bühnenprogramm beendet war und die ersten vier Platzierten des Punktespiels geehrt wurden, endete das Sommerfest.

Die Evangelische Jugendhilfe Geltow bedankt sich bei allen Sponsoren, die das Fest unterstützt haben: Zahnarztpraxis Mertens (Geltow), Fritz-Jahn-Gebäudeservice (Werder-Havel), Dentallabor Biedermann (Babelsberg), Elektro Kempa (Michendorf), Küchenstudio Milewski (Babelsberg), ISM-ComputerService (Potsdam), Zimmervermietung Frenzel (Geltow), Firma Ganz - Sanitär und Heizung (Geltow), Erika Lück (Werder-Havel) und Friedrich Lipfert (Geltow).

Carsten Bielig


Osterlauf 2011

Der diesjährige Osterlauf fand am 19. April 2011 statt, dem letzten Tag vor der Osterferien. Je ein Schüler aus der Oberschule und aus der Förderschule bildeten ein Team und liefen abwechselnd 30 Minuten lang die abgesteckten Runden auf dem Gelände der Einrichtung. Die Runden wurden gezählt und gewonnen hatte das Team, das insgesamt die meisten Runden geschafft hat. Anschließend wurde gegrillt und wir saßen bei dem schönen Frühlingswetter noch lange draußen, bevor wir in die Ferien gingen.

Kordula Proschitzki


Osterturnier 2011

Seit 2005 veranstaltet die Evangelische Jugendhilfe Geltow für die ca. 85 hier lebenden Kinder- und Jugendlichen jährlich 2 Fußballturniere. Das diesjährige Oster-Turnier fand am 10. April 2011, wie immer, auf dem Franzensberg statt.
Mit dem sonnigen Frühlingswetter und den zahlreich erschienenen Gästen waren die Voraussetzungen für diesen Fußballnachmittag optimal.
Um 13:00 Uhr versammelten sich alle 7 teilnehmenden Teams zur Auslosung auf dem Fußballplatz. Das Los entschied, dass ausgerechnet die beiden Favoriten des Turniers, die Sozialtherapeutische Jugendwohngruppe Glindow und die Sozialtherapeutische Jugendwohngruppe Werder, bereits im Eröffnungsspiel aufeinander trafen. Nach einem spannenden 2:2 und weiteren Gruppen- und Halbfinalsiegen begegneten sich beide Mannschaften 3 Stunden später im Finale wieder. Hier konnten die Glindower das Spiel mit 2:0 für sich entscheiden und wurden zum dritten Mal in Folge Turniersieger.

Carsten Bielig


Fasching 2011

Am 8. März 2011 war Fastnacht!
In der Oberschule KARIBU auf dem Franzensberg feierten alle Kinder und Jugendlichen der Einrichtung am späten Nachmittag mit ihren BetreuerInnen und LehrerInnen eine Faschingsparty, welche das Thema „Helden und Sagen“ zum Motto hatte. Hierzu hatten die Kinder und Jugendlichen jede Menge Ideen und somit waren die Kostüme breit gefächert: Prinzessinnen, Teufel, Seeräuber, Zwerge, Feen, Michael Jackson und viele andere wunderbare Kostüme wurden zur Schau gestellt, und natürlich gab es ein großes Buffet, Musik und Tanz bis in den Abend.

Kordula Proschitzki


Aktion Sternschnuppe 2010

Die Aktion Sternschnuppe ist ein von Guido Baar ins Leben gerufene soziales Projekt, das die Weihnachtswünsche der im Heim Geltow lebenden Kinder und Jugendlichen erfüllt. Ein im Potsdamer Schuhgeschäft SCHUH BAAR stehender Weihnachtsbaum war Dreh- und Angelpunkt der Aktion Sternschnuppe 2010, denn hier hingen die 90 von den Kindern und Jugendlichen gebastelten Wunschzettel, welche von den Kunden des Geschäfts ausgewählt werden konnten. Die vielen verschiedenen Wünsche der Kinder/Jugendlichen - von Pokemonkarten, Süßigkeiten, LEGO bis hin zu Musik-CD´s oder Kosmetikartikeln - wurden dank der großen Bereitschaft innerhalb weniger Tage erfüllt.

Am 17. Dezember fuhren dann 2 der insgesamt 13 zur Evangelischen Jugendhilfe Geltow zählenden Gruppen nach Potsdam, um die vielen Geschenke freudig entgegenzunehmen.
Die Evangelische Jugendhilfe Geltow bedankt sich bei Herrn Baar, seinen Mitarbeitern sowie bei allen Mitwirkenden für ihr großes Engagement!

Carsten Bielig


„Gemeinsam im Boot“ – Soziales Lernen im Kanadier

Durch Spendenmittel der Mittelbrandenburgischen Sparkasse wird das soziale Lernen in der Heilpädagogischen Gruppe Plessow gefördert.
Es konnten zwei Kanadier mit Zubehör gekauft werden.
Die Kinder und Jugendlichen sollen langsam an das 5-Punkte-Konzept des Paddelns herangeführt werden. Beim Paddeln entwickeln sich bestimmte Bereiche der Kinder und Jugendlichen im Spielerischen. Das soziale Lernen, der motorische sowie der Wahrnehmungsbereich werden dabei angesprochen. Zudem sollen die Kinder und Jugendlichen einen naturverträglichen Umgang dieses Natursportes erlernen.

Am 24.09.2010 konnte das erste Mal auf Wasser gegangen werden und alle Beteiligten sind trocken wieder an Land gekommen. Ein großer Dank geht an die Mittelbrandenburgische Sparkasse und an Kanu-Connection Berlin. Durch ihre Unterstützung kann nun ab dem nächsten Jahr ein regelmäßiges Natursportangebot in der HP Plessow stattfinden.

Jörn Kurth


Sommerfest 2010 "Rund um den Ball"

Am Freitag, den 02.07.2010, veranstaltete die Evangelische Jugendhilfe Geltow ihr traditionelles Sommerfest, welches im Jahr der Weltmeisterschaft natürlich ganz im Zeichen des Fußballs stand. Gegen 15:00 Uhr begrüßten Einrichtungsleiterin Gundula Deiters-Schneider und Bürgermeisterin Kerstin Hoppe alle anwesenden Gäste und bedankten sich bei den zahlreichen Sponsoren für ihr soziales Engagement. Frau Hoppe hatte ein ganz besonderes Geschenk für die Kinder und Jugendlichen mitgebracht: Einen Gutschein für eine Runde Eis im Restaurant Portofino in Caputh inkl. kostenlose Fährfahrt dorthin. Nach der Eröffnung konnten alle Kinder und Jugendlichen 3 Stunden lang ihre Geschicklichkeit an der Torwand oder beim Fußballgolf, Zieleinwurf, Eimerschießen und Jonglieren unter Beweis stellen. Auch sein Fußballwissen konnte man an einem Quizstand testen, und wer schon immer mal wissen wollte, wie hart sein Schuss ist, konnte sich am Geschwindigkeitsmessgerät probieren. Darüber hinaus gab es ein Fußballtennis-Turnier sowie einen Geschicklichkeitsparcours. Dies alles war ein großer Spaß, sowohl für die Kinder und Jugendlichen als auch für die Erwachsenen.

Für tolle Stimmung und Fußballatmosphäre sorgte DJ Lutz Schüler von der Potsdamer Agentur FLASH mit zahlreichen aktuellen und vergangenen WM-Hits. Gegen 18:30 Uhr wurden die 3 Besten jedes Wettbewerbs mit Urkunden und Preisen geehrt, bevor die Veranstaltung langsam zu Ende ging.
An dieser Stelle bedankt sich die Evangelische Jugendhilfe Geltow bei den zahlreichen Sponsoren aus Geltow (Zahnarztpraxis Mertens, Firma Ganz, Hellweg-Baumarkt, Fleischerei Bothe), Potsdam (Dentallabor Biedermann, ISM CoputerService) und dem Umland (Elektro Kempa Michendorf, eon edis Teltow, VR Bank Fläming eG Werder-Havel). Darüber hinaus gab es einige private Spender aus der Nachbarschaft, bei denen wir uns recht herzlich bedanken. Auch einige Bundesligisten, wie Hertha BSC, Energie Cottbus, Schalke 04, Werder Bremen und Bayer Leverkusen, unterstützen unser Fest mit vielen, vielen Fanartikeln.

Carsten Bielig


Teamgeist entwickeln dank großzügiger Spende vom Allianz-Chef

Großer Auflauf auf dem Sportplatz des Potsdamer Sportclubs im Stadtteil „Kirchsteigfeld“: 10 rot-weiß gekleidete, teils schlaksige, teils bullige Jugendliche mit Schulterpolstern und Helm trainieren am Nachmittag eines heißen Sommertages. Ihr Trainer Christian Gerber lässt sie schnelle Läufe mit dem „Ei“ üben, das sie aus der Luft annehmen müssen. Er möchte sie zu einem American-Football-Team zusammenschweißen. In dieser Sportart kann jeder Jugendliche, egal ob dick oder dünn, stark oder zierlich, intelligent oder weniger klug, einen für ihn passenden Platz finden. Das ist für diese Jugendlichen besonders wichtig, denn bisher hat das Leben sie häufig stiefmütterlich behandelt und sie wurden kräftig hin und hergeschubst zwischen Familien und Pflegeeltern, zwischen Jugendamt und Heim. Jetzt haben sie bei der Evangelischen Jugendhilfe Geltow ein Zuhause gefunden. Schule, Sport, Erlebnispädagogik mit Klettern und Wandern sollen ihnen helfen, ein gesundes Selbstbewusstsein zu entwickeln. „Genau so wichtig“, so die Heimleiterin und Psychologin Gundula Deiters-Schneider, „sind aber auch Teamgeist, Rücksichtnahme und ein soziales Miteinander in der Gruppe“. Genau das können sie beim „American Football“ in besonderer Weise trainieren. Ermöglicht wurde dies durch eine großzügige Spende des Allianz-Vertriebsdirektors VD Berlin Eckhardt Gräfe. Zu seinem 50. Geburtstag hat er alle Gäste gebeten, anstelle eines Geschenks für einen guten Zweck zu spenden. 4.960,- EUR kamen dabei zusammen. Durch Kontakte von Allianz-Generalvertreter Matthias Schade kam die Evangelische Jugendhilfe Geltow ins Gespräch. Die benötigte für die Teilnahme und die Ausrüstung ihrer Jugendlichen dringend eine Spende. Diese wurde am Mittwoch auf dem Sportplatz übergeben. Herr Gräfe wünschte den Jugendlichen viel Freude und Erfolg bei ihrem neuen Sportangebot. 10 Jungen zwischen 13 und 17 Jahren sind jetzt schon dabei. Sechs kommen im September noch dazu, wenn in Potsdam „Am Stern“ eine neue Heimgruppe eröffnet wird. „Mit 16 Personen ist dann eine richtige Mannschaft komplett“, so Trainer Christian Gerber vom Potsdamer SC. „Fußballspieler gibt es wie Sand am Meer, aber beim American Football ist es viel wahrscheinlicher, dass die Jugendlichen Erfolge erzielen“. Das wünschen sich auch Allianzchef Gräfe und Heimleiterin Deiters-Schneider. Sobald die Mannschaft ihr erstes Turnier im Stadium bestreitet, ist der Allianzchef mit von der Partie. „Großes Ehrenwort“ geloben die Jugendlichen, strahlen dankbar und meinen es ernst.

Dr. Mathias Schwabe


Osterturnier 2010

Das Oster-Turnier fand wie immer am letzten Sonntag der Osterferien statt. Insgesamt 8 Mannschaften waren gemeldet.
Viele Familien und andere Gäste reisten an, um sich die Spiele anzuschauen.
Nachdem 13:00 Uhr der Turnierleiter Herr Wiegner die Teilnehmer und Zuschauer begrüßte, wurden die Mannschaften in 2 Vierergruppen gelost und es begannen die Vorrundenspiele. Es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen. In der Gruppe A kamen 3 der 4 Mannschaften auf jeweils 6 Punkte, wodurch das Weiterkommen vom Torverhältnis abhängig war. Leider hatte die AWG Eiche ein Tor zu wenig auf ihrem Konto und schied daher als Drittplatzierter in der Gruppe aus.
Um 16:00 Uhr begannen dann die Halbfinalspiele. Hier gewann die STJWG Glindow gegen die Wohngruppe „Am See“ mit 4:1. Im zweiten Halbfinale setzte sich die STJWG Werder gegen die Jugendwohngruppe mit 5:3 nach Neunmeterschießen (2:2 nach regulärer Spielzeit) durch.
Im Finale kam es dann, wie bereits in der Vorrunde, zum Duell der beiden Sozialtherapeutischen Gruppen. Es war ein äußerst spannendes und torreiches Spiel. Nachdem Glindow kurz vor dem Abpfiff mit 3:1 führte, ging Werder in die Offensive und konnte das 3:2 erzielen. Weitere Chancen wurden allerdings durch den überragenden Glindower Torhüter Felix vereitelt und somit musste sich die STJWG Werder, die im vergangenen Jahr sowohl das Oster- als auch das Herbst-Turnier gewann, geschlagen geben. Die STJWG Glindow feierte nach dem Herbst-Turnier 2006 ihren zweiten Turniersieg und nahm den Pokal freudig entgegen.
Stürmer Ali und Torhüter Felix aus der STJWG Glindow wurden als beste Spieler des Turniers benannt.
Um 17:45 Uhr war alles beendet. Einige Gruppen fuhren zurück in ihre Gruppen, einige blieben noch zum Fußballspielen auf dem Franzensberg.

Annalena & Sarah aus der Oberschule KARIBU


Osterlauf der Schulen am 30.03.2010

Am letzten Schultag vor den Ferien fand wie jedes Jahr der Osterlauf unserer beiden Schulen statt. Mit Hilfe von Fähnchen wurde auf dem Gelände eine etwa 300 m lange Runde abgesteckt, die es für die Schüler/innen der FÖSE und KARIBU zu laufen galt, leider an diesem Tag unter etwas kühlen Bedingungen.
Ziel jeder Mannschaft war es, eine möglichst hohe Rundenanzahl innerhalb 30 Minuten zu erreichen.
Jeweils ein junger Schüler aus der FÖSE und ein älterer Schüler aus der KARIBU bildeten eine Mannschaft und wechselten sich mit dem Laufen ab. Die Lehrer/innen fungierten als Streckenposten und zählten bzw. notierten Runde für Runde der Läufer mit.
Am Ende wurden insgesamt 3 Mannschaften zum Sieger ernannt, da alle das gleiche Ergebnis erzielten: 30 Runden in 30 Minuten.
Nachdem die guten Leistungen mit Urkunden belohnt wurden, gab es für die jungen Sportler reichlich Essen und Trinken, um die Energiespeicher wieder aufzuladen. Danach verabschiedeten sich alle Schüler und Lehrer in die Osterferien.

Carsten Bielig


Event-Day Partizipation in Geltow

Am Sonnabend, den 13.03.2010, fand das große Ereignis in Geltow statt. Insgesamt 50 Kinder und Jugendliche haben sich den ganzen Tag lang über die Freizeitmöglichkeiten in der Ev. Jugendhilfe Geltow Gedanken gemacht. Zu den 5 Themen Bowling, PC, Tanzen, Fußball und Schwimmen/Wassersport trafen sich die Arbeitsgruppen in jeweils zwei Arbeitsphasen. In der ersten Arbeitsphase ging es darum, erst einmal die Fantasien und Ideen anzuregen. In Gedanken reisten die Arbeitsgruppen auf eine total verrückte Insel, auf der alles möglich ist und die verrücktesten Wünsche umgesetzt werden können. In der zweiten Arbeitsphase überlegten die Arbeitsgruppen, ob sie einen Teil dieser total verrückten Ideen auch tatsächlich in der Einrichtung umsetzen wollen und können. Die Rückkehr zu den realistischen Möglichkeiten in der Einrichtung fiel einigen etwas schwer, aber es kamen gute Vorschläge für die zukünftige Freizeitgestaltung heraus. Aber wie kann aus diesen Vorschlägen Wirklichkeit werden? Was brauchen wir für das Vorhaben? Was muss organisiert werden? Wie viel Geld wird benötigt und woher können wir das bekommen? Das mussten die Arbeitsgruppen im nächsten Schritt überlegen. Und ganz wichtig war auch die Frage: Was können die Kinder selbst zur Umsetzung des Projektes beitragen? Denn auch der tollste Vorschlag kann nur dann umgesetzt werden, wenn die Interessierten selbst daran mitarbeiten. Die Arbeitsgruppen konnten Anträge auf Unterstützung ihrer Vorhaben an die Einrichtung stellen. Darin musste die Idee beschrieben werden, was die Kinder und Jugendlichen selbst zur Umsetzung beitragen würden (Eigenleistung), wie viel Geld sie brauchen und wer in der Einrichtung das Freizeitvorhaben nutzen kann. Diese Ideen und Vorhaben wurden um 15:00 Uhr auf der Bühne vor dem Jugendcafe allen Anwesenden unter Applaus präsentiert. Zum Glück gab es trotz wolkigem Himmel keinen Regen.

Danach zog sich der „Rat der Weisen“ zur Beratung über die kurzfristigen Anträge, die sofort genehmigt werden konnten, zurück. Der Rat der Weisen besteht aus fünf Kindern und Jugendlichen, die jeweils aus einer Arbeitsgruppe gewählt wurden. Diese fünf Räte bekamen damit die Verantwortung übertragen, über die kurzfristigen Anträge gemeinsam zu entscheiden. Sie hatten insgesamt 500,- EUR zur Verfügung, die sie selber verteilen und mit denen sie einige Anträge oder alle anteilig unterstützen konnten. Der „Rat der Weisen“ bewies hier große soziale Kompetenz und beratschlagte über jeden einzelnen Vorschlag.
Zusammenfassend ist zu sagen, dass dieser Tag sehr erfolgreich war. Viele Kinder arbeiteten über Stunden konzentriert an ihrem Projekt und waren ständig mit der Beratung über Kompromisse beschäftigt.

Guido Oldenburg und Franziska Bohn


Fasching am Rosenmontag

Am 15. Februar 2010 haben wir in der Schule zu einer Faschingsparty mit großem Büfett, Schminkservice, Spielen und Disco in den Räumen der KARIBU eingeladen. Die Feier stand unter dem Motto „Märchen und Mythen“ und alle sind gekommen: Hexen, Teufel, Harry Potter, der kleine Muck, Quasimodo, Aladin, gute Feen, Zwerge, Prinzessinnen, ein Mönch, Zauberer, eine Nonne, Zorro, Robin Hood, eine Kuh, Man in Black, ein Sträfling, ein Vampir, ein Ritter - und alle ihre Freunde. Die Kostüme waren großartig und haben für viel Erheiterung gesorgt, und die besten wurden natürlich prämiert. Kordula Proschitzki


Aktion Sternschnuppe 2009

Nach der gelungenen Aktion „Sternschnuppe 2008“ hatten die Kinder und Jugendlichen der Evangelischen Jugendhilfe Geltow auch zum Weihnachtsfest 2009 wieder das Glück, an dem von Guido Baar ins Leben gerufene sozialen Projekt teilzuhaben.
Alle 80 Kinder und Jugendlichen unserer Einrichtung bastelten ihre Wunschzettel, die dann im Potsdamer Schuhgeschäft SCHUH BAAR an den Weihnachtsbaum gehangen wurden. Nun konnte die Kundschaft des Geschäfts den 8- bis 17-Jährigen ihre Wünsche erfüllen. Die Resonanz war wie im vergangenen Jahr so überwältigend, dass innerhalb weniger Tage alle Geschenke unter dem Weihnachtsbaum lagen.

Am 17.12.2009 fuhren dann einige Erzieher und Kinder unserer Einrichtung nach Potsdam, in die Brandenburger Straße 23, und nahmen die vielen, vielen Geschenke freudig entgegen. An dieser Stelle bedanken wir uns bei Herrn Baar und seinen Mitarbeitern für die Durchführung des Projekts und bei allen Kunden, die die Kinderwünsche erfüllt haben.

Carsten Bielig


Sommerfest 2009

Am Freitag, den 10. Juli 2009, veranstalteten wir unser traditionelles Sommerfest, welches in diesem Jahr unter dem Motto „Schneller, höher, weiter ...“ stand. Hier konnten die Kinder und Jugendlichen bei diversen Staffelwettkämpfen ihre Sportlichkeit unter Beweis stellen.
Gegen 15:00 Uhr begrüßte Einrichtungsleiterin Frau Deiters-Schneider die etwa 250 Gäste und bedankte sich bei zahlreichen Sponsoren, die das Fest möglich gemacht haben. Anschließend begannen für insgesamt 8 Mannschaften mit je 10 Läufern die Staffelwettkämpfe, bei denen nicht nur Schnelligkeit, sondern auch Geschicklichkeit und Präzision gefordert war. So drohte den Teilnehmern in der ersten Staffel eine Strafrunde, sofern sie nicht mit den Tischtennisbällen in die Reifen trafen. Die zweite Staffel erforderte ein hohes Maß an Geschicklichkeit, denn hier mussten sich 2 Kinder, also 4 Beine gleichzeitig auf 2 Skier fortbewegen, was natürlich sowohl für die Teilnehmer als auch für die Zuschauer sehr spaßig war.

In der dritten Staffel ging es hauptsächlich um Schnelligkeit, jedoch mit einem kleinen Haken: Jeweils 2 Teilnehmer mussten mit einem Korb voller Luftballons sprinten. Fiel jedoch ein Luftballon heraus, musste er wieder in den Korb gepackt werden, bevor weitergerannt werden durfte. Die vierte und letzte Staffel war die wahrscheinlich größte Herausforderung. Neben einigen Hindernissen mussten die Kinder ein 5 m lange Wasserrutsche überwinden. Auch das war ein großer Spaß, sowohl für die Teilnehmer als auch für die Zuschauer.

Gegen 18:30 Uhr ging dann das Sommerfest vorzeitig zu Ende, da es den ganzen Tag von heftigen Regenfällen begleitet wurde. An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Sponsoren, wie der Gemeinde Schwielowsee, der Zahnarztpraxis Dr. Mertens in Geltow, der Firma Ganz aus Geltow, der Firma Dosk aus Werder, der Firma Elektro-Kempa aus Michendorf und vielen anderen bedanken.

Carsten Bielig


Aktion Sternschnuppe 2008

... ist eines von vielen sozialen Projekten, das von Guido Baar, dem Inhaber des in der Potsdamer Innenstadt befindlichen Schuhgeschäfts SCHUH BAAR, ins Leben gerufen wurde, um Kindern und Jugendlichen, die in Heimen leben, zur Weihnachtszeit eine große Freude zu machen. Im Jahr 2008 hatte die Evangelischen Jugendhilfe Geltow das freudige Los gezogen. Jedes Kind und jeder Jugendliche konnten einen Wunschzettel gestalten, der einen Geschenkewunsch im Wert von 15,- EUR enthielt. Je nach Alter und Geschlecht reichten die Wünsche von Yo-Gi-Oh- und Pokemon-Karten bis hin zu Fußbällen, Trikots, CD´s, Schmuck und Parfüm.

Die insgesamt über 70 Wunschzettel wurden dann in der Schuhbaar an einen großen Weihnachtsbaum gehangen, damit die Kundschaft die Möglichkeit hatte, einen Kinderwunsch auszusuchen und entsprechend zu erfüllen, was aufgrund der überwältigenden Resonanz auch in kürzester Zeit gelang. An dieser Stelle bedanken wir uns bei Herrn Baar, seinen Mitarbeitern sowie den Kunden des Geschäfts, die den Kindern und Jugendlichen der Evangelischen Jugendhilfe Geltow ein schönes Weihnachtsgeschenk gemacht haben.

Carsten Bielig


Herbstturnier 2008

Das Fußballturnier am 2. November war ein voller Erfolg!!! Die Stimmung war super, die Leute waren gut drauf und das Wetter war kalt. Das Fußballspielen war vergleichbar mit einem großen Turnier.
Der große Dank gilt dem Organisator Herrn Bielig, der für die ganze Sache verantwortlich war. Ein großer Dank gilt auch denen, die in der Kälte draußen neben dem Grill standen und das Essen und Trinken zubereitet und verkauft haben. Ein sehr sehr großer Dank gilt auch den Eltern, den Verwandten, Geschwistern und Freunden, die so zahlreich erschienen sind.

Es war ein spannendes Turnier. Die Spiele waren heiß!!! Die Intensivgruppe, die wirklich gute Chancen hatte, waren die Besten. Warum? Weil sie zwar verloren haben, aber nicht aufgegeben haben; das war eine Bombenleistung!!!
Die Wohngruppe "Am See", die die Intensivgruppe besiegten, waren aber nicht so gut drauf!!! Sie haben zwar gut gespielt und auch gewonnen, wurden aber nur Fünfter.
Die Mannschaft der Heilpädagogischen Gruppe Geltow war auch auf einem guten 5. Platz!!!
Die Außenwohngruppe Eiche hat gut gespielt, wurde aber nur mit dem 4. Platz belohnt!
Einen hart erkämpften 3. Platz belegte die Heilpädagogische Gruppe Plessow!!! Ihre Spiele waren schnell und intensiv!!!

Leider kam es bei dem Spiel STJWG Werder – Plessow zu einem Unfall. Ein Jugendlicher musste wegen einer aufgerissenen Lippe in die Notaufnahme!!! Trotz alldem hat Plessow nicht aufgegeben.
Den 2. Platz belegte die STJWG Werder nach einem 7-Meter-Schießen im Finale gegen die Jugendwohngruppe. Sie haben beim 7-Meter-Schießen verloren!!!
Und nun zur erstplatzierten Jugendwohngruppe. Im Finale gegen die STJWG Werder fiel kein einziges Tor. Daher musste ein 7-Meter-Schießen über den Spielausgang entscheiden.

Keyvan und Gilbert (Schüler der Oberschule KARIBU)


Sommerfest 2008

Am Samstag, den 12. Juli, veranstaltete die Evangelische Jugendhilfe Geltow ihr traditionelles Sommerfest, welches in diesem Jahr unter dem Motto "Eine Reise um die Welt" stand. Entstanden ist diese Idee, weil 16 der insgesamt 85 hier lebenden Kinder und Jugendlichen einen Migrationshintergrund haben.

Nachdem gegen 15:00 Uhr die Einrichtungsleiterin Gundula Deiters-Schneider und Bürgermeisterin Kerstin Hoppe die ca. 250 Gäste begrüßten, wurde das Fest eröffnet. Nun konnte jeder Anwesende 5 Stunden lang in die verschiedenen Kulturen der Welt eintauchen, denn jede der 11 verschiedenen Gruppen der Einrichtung repräsentierte ein anderes Land. Diesbezüglich wurde jeder Stand landestypisch - mit entsprechender Kleidung, Musik, leckeren Köstlichkeiten und spielerischen Aktivitäten - eingerichtet. So konnte man z. B. am Stand der Intensivgruppe, in der 6 Kinder zwischen 6 und 12 Jahren leben, an mexikanischen Gewürzen riechen, Ringe auf einen Kaktus werfen oder auch einen mexikanischen Salat probieren. Wer Appetit auf Reisgerichte hatte, konnte sich dem Stand der Tagesgruppe Ufer widmen, welche das Land Vietnam vorstellte. Am Stand der Tagesgruppe Zehlendorf (Tansania) konnte man sich im Wassereimertragen probieren. Wer schon immer mal wissen wollte, wie sein Name auf chinesisch geschrieben wird, ging mal eben nach Singapur.
Gegen 20:00 Uhr ging dann die Weltreise zu Ende.

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Sponsoren, wie der Gemeinde Schwielowsee, Glaserei Hilmer, Firma Ziemann, Firma Miele, Bürotechnik Zilch, Taxi-Unternehmen Kubi, VR-Bank Fläming eG, Firma Elektro-Kempa aus Michendorf, Kreissportbund PM, Fitness-Studio Mrs. Sporty in Berlin und vielen anderen, recht herzlich bedanken.

Carsten Bielig